Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Allgemeines

Die­se AGB»s sind für alle gegen­wär­ti­gen und künf­ti­gen geschäft­li­chen Bezie­hun­gen und sons­ti­gen Rechts­ge­schäf­te zwi­schen der Pra­xis „Ver­bor­gen- Zwi­schen- den- Zei­len“, Inh. Ulri­ke Michae­la Bött­cher, Lau­in­gen­ring 39, 38871 Ilsenburg/ OT Dar­lin­ge­ro­de) und dem/der Klient*in rechts­ver­bind­lich. Abwei­chen­de Ver­ein­ba­run­gen, Geschäfts­be­din­gun­gen, tele­fo­ni­sche oder münd­li­che Abma­chun­gen sind nur dann ver­bind­lich, wenn sie von der Pra­xis schrift­lich bestä­tigt werden.

2. Preise und Zahlungsbedingungen

(1) Die in den Behand­lungs­ver­trä­gen genann­ten Prei­se wur­den sorg­fäl­tig kal­ku­liert, kön­nen sich jedoch auf­grund von sich ver­än­dern­den tarif­li­chen Per­so­nal­kos­ten, Preis­än­de­run­gen und sons­ti­gen Kos­ten­er­hö­hun­gen ver­än­dern. Das unver­bind­li­che Erst­ge­spräch, das i.d.R. 30 Minu­ten in Anspruch nimmt, ist kostenfrei.

(2) Maß­ge­bend sind die am Tag der Behand­lung gül­ti­gen Prei­se. Die Abrech­nung erfolgt im Zeit­fens­ter einer Stun­de. Zuzüg­lich wird eine Fahr­kos­ten­pau­scha­le, ab dem 1. Kilo­me­ter, von 0,40 € erho­ben. Die Bezah­lung erfolgt sofort nach Abschluss der Sys­te­mi­schen Bera­tung / The­ra­pie / Bespre­chen / Sys­tem­auf­stel­lu­un­gen / Rei­ki in bar oder per Pay­Pal bzw. Über­wei­sung. Das Zah­lungs­ziel bei einer Über­wei­sung ist sofort.

(3) Zuzüg­lich wird eine Fahr­kos­ten­pau­scha­le, ab dem 1. Kilo­me­ter (Hin- und Rück­fahrt) von 0,40 € erhoben.

3. Leistungsumfang / ‑ort

(1) Der Umfang der erfor­der­li­chen Leis­tung erfolgt auf der Basis des Erst­ge­sprä­ches bzw. der sich dar­aus erge­be­nen Not­wen­dig­keit des Beratungs‑, The­ra­pie­um­fangs. Hier­zu ist eine inten­si­ve Mit­wir­kungs­pflicht des/der Klient*in erfor­der­lich. Im Zuge der ent­spre­chen­den Ana­mne­se sind wahr­heits­ge­mä­ße Anga­ben des Kli­en­ten Grund­vor­aus­set­zung für die Gewähr­leis­tung einer ent­spre­chen­den Bera­tung / Therapie.

(2) Die Durch­füh­rung der Bera­tung / The­ra­pie erfolgt in den Räum­lich­kei­ten der Pra­xis bzw. im häus­li­chen Umfeld.

(3) Die Ter­min­ab­spra­chen erfol­gen indi­vi­du­ell, ent­we­der tele­fo­nisch oder per Mail.

(4) Die Wahr­neh­mung der Ter­mi­ne ist ein Bestand­teil des Bera­tungs-/The­ra­pie­kon­zep­tes. Kann der/die Klient*in einen Ter­min nicht wahr­neh­men, so ist die­ser unver­züg­lich, spä­tes­tens 24 Stun­den vor dem Ter­min, abzu­sa­gen. Erfolgt dies nicht, so wird die nicht erfolg­te Behand­lung in vol­lem Umfang in Rech­nung gestellt.

(5) Kann sei­tens der Pra­xis ein Ter­min nicht wahr­ge­nom­men wer­den, so ist auch die­ser Sach­ver­halt umge­hend mit dem Klient*in zu klä­ren. Hier­bei ist die Wahl eines alter­na­ti­ven Ter­mins vordergründig.

(6) Gut­schei­ne haben eine Gül­tig­keit von 3 Jah­ren, begin­nend ab Ausstellungsdatum.

  • Eine Bar­aus­zah­lung ist nicht möglich.
  • Der Gut­schein ist nicht in Teil­be­trä­gen einlösbar.
  • Der Gut­schein ist zur Ein­lö­sung einer Dienst­leis­tung bestimmt.

4. Haftung / Schadenersatz

(1) Auf Scha­dens­er­satz für Per­so­nen­schä­den und für Schä­den nach dem Pro­dukt­haf­tungs­ge­setz haf­tet die Pra­xis nach den gesetz­li­chen Bestimmungen.

(2) Für sons­ti­ge Schä­den haf­tet die Pra­xis nach Maß­ga­be der fol­gen­den Bestimmungen:

(a) Die Pra­xis haf­tet nach den gesetz­li­chen Bestim­mun­gen für Schä­den, die durch Vor­satz oder gro­be Fahr­läs­sig­keit der gesetz­li­chen Ver­tre­ter oder lei­ten­den Ange­stell­ten ver­ur­sacht wurden.

(b) Die Pra­xis haf­tet auf Scha­dens­er­satz begrenzt auf die Höhe des ver­trags­ty­pi­schen, vor­her­seh­ba­ren Scha­dens für Schä­den aus einer leicht fahr­läs­si­gen Ver­let­zung wesent­li­cher Ver­trags­pflich­ten oder Kar­di­nal­pflich­ten sowie für Schä­den, die von ein­fa­chen Erfül­lungs­ge­hil­fen der Pra­xis grob fahr­läs­sig oder vor­sätz­lich ohne Ver­let­zung wesent­li­cher Ver­trags­pflich­ten oder Kar­di­nal­pflich­ten ver­ur­sacht wurden.

© Im Rah­men von Punkt 4 Abs. (2) (b) haf­tet die Pra­xis nicht für ent­gan­ge­nen Gewinn, mit­tel­ba­re Schä­den, Man­gel­fol­ge­schä­den und Ansprü­che Drit­ter mit Aus­nah­me von Ansprü­chen aus der Ver­let­zung von Schutz­rech­ten Dritter.

(3) Die Pra­xis haf­tet nicht für Schä­den, wenn die­se durch Feu­er, Streik, Aus­sper­run­gen, höhe­re Gewalt oder durch ande­re, außer­halb unse­res Macht­be­reichs lie­gen­de Umstän­de und Stö­run­gen, ver­ur­sacht werden.

(4) Im Übri­gen ist jeg­li­che Haf­tung sei­tens der Pra­xis ausgeschlossen.

5. Abschließende Bestimmungen

(1) Rech­te der/des Klient*in, aus den mit uns getä­tig­ten Geschäf­ten, dür­fen nicht ohne vor­he­ri­ge Zustim­mung der Pra­xis abge­tre­ten werden.

(2) Die Unwirk­sam­keit einer die­ser Bestim­mun­gen der AGB»s berührt nicht die Wirk­sam­keit der übri­gen Bedin­gun­gen. Unwirk­sa­me Bestim­mun­gen wer­den durch wirk­sa­me Bestim­mun­gen ersetzt, die dem ange­streb­ten wirt­schaft­li­chen Zweck wei­test­ge­hend nahekommen.

(3) Die per­sön­li­chen Daten des Kun­den wer­den sei­tens der Pra­xis ent­spre­chend den Daten­schutz­be­stim­mun­gen gespei­chert, ver­ar­bei­tet und geschützt. Die Pra­xis ver­pflich­tet sich, per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten des Kun­den nicht an unbe­fug­te Drit­te weiterzugeben.

(4) Im wei­te­ren Ver­lauf greift die Ver­trau­lich­keits­klau­sel lt. DGSF, dem Berufs­ver­band, in dem die Pra­xis insti­tu­tio­nel­les Mit­glied ist, und unter Beach­tung der Ethik- Richtlinien:

Aus­zug: Die Mit­glie­der der DGSF sowie die Fach­kräf­te mit DGSF- Zer­ti­fi­kat ver­pflich­ten sich, alle Mit­tei­lun­gen ihrer Klient*innen ent­spre­chend den gesetz­li­chen Rege­lun­gen­ver­trau­lich zu behan­deln, auch über den Tod hin­aus. Die Ein­hal­tung der Daten­schutz­be­stim­mun­gen ist für jedes Mit­glied des Sys­tems zu gewähr­leis­ten. Sie müs­sen auch für den Fall von Krank­heit, Unfall oder Tod des/der Berater*in bzw. Therapeut*in sicher­ge­stellt wer­den. Die­se Schwei­ge­pflicht gilt auch für Super­vi­sio­nen und Inter­vi­sio­nen, für Ver­öf­fent­li­chun­gen und für die Fort- und Wei­ter­bil­dun­gen. Klient*innen-Informationen dür­fen nur mit der schrift­li­chen Ein­wil­li­gung oder bei gesi­cher­ter Anony­mi­tät in der Fort- und Wei­ter­bil­dung oder in Ver­öf­fent­li­chun­gen benutzt wer­den. Die Doku­men­ta­ti­on klient*innenbezogener Daten erfolgt unter Wah­rung der Daten­schutz­be­stim­mun­gen ent­spre­chend den fach­li­chen Standards.

(4) Es gilt aus­schließ­lich das natio­na­le Recht. Gerichts­stand für alle Strei­tig­kei­ten aus dem Ver­trags­ver­hält­nis ist der Sitz der Praxis.

Stand: Novem­ber 2025